Meine Füllfeder wartet schon darauf, endlich loszulegen mit dem Schreiben
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Mein Traumberuf Schriftstellerin

Ich lebe meinen Traumberuf

Geht es dir auch so, dass du jetzt, wo es draußen blüht und die Vögel schon ganz früh anfangen zu singen, am Liebsten gleich beim ersten Sonnenstrahl aus dem Bett springen willst? Bei mir ist es jedenfalls so. Schnell anziehen und hinaus in den Wald. Dem Singen der Vögel zuhören und dabei noch eine Meditation machen. Ja, so beginnt mein Tag.

Also ganz relaxt. Ich verbringe meine meiste Zeit vor dem Computer und bin beim Schreiben. Jetzt habe ich gerade auf meiner Seite ein Tagebuch eingerichtet. Dabei beschäftige ich mich mit Themen, die mir im Laufe des Tages begegnen.

Aber das allerschönste Geschenk wurde mir heute offenbart: Ich lebe mein Traumberuf!!!!

Ihr werdet es euch denken oder?

Heute ist mir richtig bewusst geworden, was ich mit dem Rest meines Lebens machen will.

Ich gehe meiner Berufung nach, denn mit diesem Medium kann ich die Menschen am Besten erreichen und das ist:

Trommelwirbel

Schriftstellerin

Ich will schreiben über das Leben.

Ich will schreiben, was tief in mir schlummert.

Ich will schreiben über die Liebe und den Frieden.

Ich will schreiben über mein Nicht-Verstehen-Können der Menschen, weil das Leben so einfach ist.

Ich will schreiben und mich darüber selbst ausdrücken.

Ich will über meine Erfahrungen mit den unsichtbaren Welten schreiben.

Ich will mich zeigen und euch wissen lassen, was in mir steckt.

Ich will schreiben über meine Fähigkeiten.

Bis jetzt habe ich mich nur getraut in geschützten Foren zu schreiben.

Oder heute an das Kulturinstitut in Bozen ein Gedicht zu senden.

Jetzt ist Schluss mit dem Verstecken, nur nochmals für meine Bestätigung:

JA – SCHRIFTSTELLERIN

Ich habe immer schon gerne geschrieben und gedichtet. Mein erstes Buch entstand schon vor Jahren. Ich habe es geschafft dieses zu verlegen und auch einige Exemplare zu verkaufen.

Jedoch stellte ich dann meine Schreibkunst wieder ein, weil ich dachte, alles was ich schreibe, wertlos ist. Denke ich jedoch heute über die letzte Zeit nach, stelle ich mit erstaunen fest, wie viel ich geschrieben habe. Was schon fertig ist, ein Gedichteband, der nur noch auf den Druck wartet.

Dabei habe ich schon Erfahrung mit öffentlichen Auftritten. Ich habe schon Lesungen gehalten auf der Frankfurter Buchmesse und in Wien. In verschiedenen Bibliotheken in Südtirol, in der Buchhandlung Alte Mühle, ich habe mein Buch in allen Buchhandlungen in Südtirol persönlich vorgestellt. War in Innsbruck, habe auch dort mein Buch präsentiert. Ich habe keine Scheu vor fremden Menschen über mein Buch und mich zu sprechen.

Trotzdem gab es bis vor kurzem, für mich gefühlt, eine fast unüberwindbare Herausforderung.

Soll ich es euch sagen, interessiert es euch: Mich vor meiner Familie zu zeigen wie ich bin.

Denn die Angst, und hier spreche ich wirklich von Angst, die Familie könnte mich wieder ablehnen, weil ich anders bin oder die Dinge anders sehe, war riesig. Im Grunde wollte ich nur eines. Von meiner Familie anerkannt werden so wie ich bin. Mich nicht mehr verbiegen müssen.

Daraus entwickelte sich diese wichtigste Erkenntnis:

Die Anerkennung kann ich mir nur selbst geben. Stolz blicke ich auf mein Leben zurück und darf mir auf die Schulter klopfen, denn ich habe viel erreicht in meinem Leben.

Was mir sehr geholfen hat, ist ein kleines Erlebnis beim letzten Gespräch mit meinen Kindern. Wir sprachen darüber, wie toll es ist, dass wir uns jetzt die Zeit nehmen, miteinander regelmäßig zu telefonieren. Mein Hinweis, ich habe die Gruppe gegründet und wollte schon lange eine Videokonferenz machen, meinte mein Sohn: ja, ja, das kann jeder sagen. (Nochmal Unsicherheit bei mir) Und die jüngste Tochter meinte, willst du dafür einen Applaus und ich sagte: JA und ich bekam ihn. Wunderschöne Erfahrung. Geht doch und bin glücklich.

Das mit euch zu teilen, ist mir sehr wichtig.

Herzlichen Dank für euer Lesen

Christina

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